Satzung

Satzung
     
1. Name und Sitz / Gerichtsstand    
  Der Verein trägt den Namen " Schachclub Lebach 1975 e. V. " und hat seinen Sitz in Lebach.
Der Schachclub Lebach 1975 e. V. ist ordentliches Mitglied des
"Saarländischen Schachverbandes 1921 e. V.".
Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern ist Lebach.
  
2. Zweck des Vereins
  2.1 Von der Ausleihe ist auch die gesamte Software, die sich im Vereinseigentum befindet, ausgeschlossen.
  2.2 Um Material, das in 1.1, 1.2 und 1.3 nicht erfasst ist, auszuleihen, bedarf es eines eigenen Vorstandsbeschlusses.
    a) Regelmäßige Trainingsabende
    b)  Veranstaltung von Schachturnieren aller Art
    c)  Durchführung und Teilnahme an Lehrgängen und Ausbildungsvorhaben
    d)  Teilnahme am Schachsport-, Sport- und Ausbildungsbetrieb übergeordneter Verbände und ihrer angeschlossenen Vereine
    e)  Pflege der Geselligkeit
  2.3 Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf auch keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
   
3. Neutralität
  Der Verein ist politisch, religiös und weltanschaulich neutral.
 
4. Mitgliedschaft
  4.1

Mitglieder können alle unbescholtenen Personen werden, wenn sie schriftlich um die Aufnahme beim Vorstand des Vereins nachsuchen.
Zur Aufnahme von Jugendlichen ist eine Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

  4.2 Jugendmitglieder sind Personen unter 18 Jahren. 
  4.3 Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung des Aufnahmeantrags steht dem Betroffenen die Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig. 
  4.4 Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste um den Verein erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. 
  4.5 Näheres regelt die Ehrungsordnung. 
  
5. Rechte und Pflichten der Mitglieder
  5.1 Mitglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht in der MV ruht, wenn Mitglieder ihren Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachgekommen sind.
Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr können gewählt werden. 
  5.2 Die Mitglieder sind verpflichtet 
    a) die Zwecke des Vereins zu fördern, die Satzung und die inneren Vereinsordnungen zu befolgen und
    b) das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln.
  5.3 Die Mitglieder mit Ausnahme der Ehrenmitglieder sind zur Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen verpflichtet. Die Beitragshöhe wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt. Jugendmitglieder zahlen einen ermäßigten Beitrag. Die Art des Einzugs der Mitgliedsbeiträge bestimmt die Mitgliederversammlung (MV). Die Mitgliedsbeiträge sind Bringschulden. 
  5.4 Näheres bestimmen die entsprechenden Ordnungen 
  
6. Ende der Mitgliedschaft
  6.1

Die Mitgliedschaft endet 

    a) durch freiwilligen Austritt
    b) durch Streichung aus dem Mitgliedsverzeichnis
    c) durch Ausschluss aus dem Verein
  6.2 Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zum Ende des Ausscheidungsmonats zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge verpflichtet. Auf rückständige Beiträge hat der Verein einen Rechtsanspruch. Vorausgezahlte Beiträge sind verfallen. 
  6.3 Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss aus dem Mitgliedsverzeichnis gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags für länger als sechs Monate im Rückstand ist. Näheres regelt die Finanzordnung. 
  6.4 Der Ausschluss kann erfolgen 
    a) bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins 
    b) bei schwerwiegenden Straftaten 
    c) wegen groben unsportlichen und unkameradschaftlichen Verhaltens und 
    d) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.
  Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied, unter Setzung einer Frist von 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den Vorwürfen zu äußern.
Der Ausschließungsbeschluss ist dem betroffenen Mitglied durch Einschreiben bekanntzugeben. Gegen diesen Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss binnen einer Frist von einem Monat (30 Tage) nach Absendung des Ausschließungsbeschlusses eingelegt werden. Für die Fristwahrung ist das Datum des Poststempels maßgeblich, wenn die Berufung mittels Einschreibebriefs eingelegt wird, andernfalls das Datum der vom 1. oder 2. Vorsitzenden unterzeichneten Empfangsbestätigung.
Die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand innerhalb von drei Monaten einzuberufen ist, entscheidet endgültig. Vor der Entscheidung der Mitgliederversammlung steht dem betroffenen Mitglied kein Recht auf Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Wirksamkeit des Ausschlusses zu.
  6.5 Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung frühestens nach Ablauf eines Jahres ab dem Zeitpunkt des Ausschließungsbeschlusses zulässig.
  
7. Organe des Vereins
  Organe des Vereins sind:
    a) Der Vorstand
    b) Die Mitgliederversammlung (MV)
   
8. Der Vorstand
  8.1 Vorstand im Sinne des Gesetzes (§ 26 BGB) ist der (die) 1. Vorsitzende. 
  8.2 Der Vorstand besteht aus dem (der) 
    a) 1. Vorsitzenden 
    b) 2. Vorsitzenden und Schachwart (2.Vorsitzenden und Schachwartin)
    c) Kassenwart(in) 
    d) Schriftführer(in) 
    e)  Materialwart(in)
  8.3 Die Aufgaben des (der) Jugendwarts ( Jugendwartin ) können von einem weiteren Mitglied oder einem Vorstandsmitglied wahrgenommen werden. 
  8.4 Die Vereinigung von zwei oder mehr Vorstandsämtern ist unzulässig. Die vorstandsinterne Arbeitsaufteilung wird vom Vorstand beschlossen. 
  
9. Geschäftsführung und Vertretungsmacht des Vorstandes
  9.1 Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. 
  9.2 Vorstandssitzungen sind vom 1. Vorsitzenden einzuberufen oder, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe die Einberufung vom 1.
Vorsitzenden verlangen.
Vorstandssitzungen sind auch spätestens vor Abhaltung einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung durchzuführen. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters.
  9.3 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach erfolgter Einladung mindestens drei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende erschienen sind. 
  9.4 Näheres bestimmt die Geschäftsordnung. 
  
10. Amtsdauer Kommissarische Ämter Amtsführung Kostenerstattung
  10.1 Die Amtsdauer des Vorstandes wird auf zwei Jahre festgelegt. Wiederwahl ist zulässig. 
  10.2 Ist ein Vorstandsmitglied mit Ausnahme des 1. Vorsitzenden nicht in der Lage, sein Amt angemessen auszuführen, so kann der Restvorstand kommissarisch einen Ersatzmann bestellen. Weiterhin kann der Vorstand Personen mit besonderem Aufgabenbereich ernennen. 
  10.3 Nach Ablauf der in dieser Satzung vorgesehenen Amtszeit bleibt der Vorstand bis zur Bestellung eines neuen Vorstandes, längstens jedoch bis zu drei Monaten nach Ablauf seiner Amtszeit weiter im Amt. 
  10.4 Die Amtsführung ist ehrenamtlich. Notwendige Auslagen im Interesse des Vereins können jedoch erstattet werden. 
  10.5 Näheres regeln die entsprechenden Ordnungen. 
  
11. Mitgliederversammlung (MV)
  11.1 Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Kalenderhalbjahr, muss eine ordentliche Mitgliederversammlung (ord. MV) stattfinden. Ihr obliegt vor allem: 
    a) die Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes;
    b) die Entlastung des Kassenwarts (der Kassenwartin) und des Vorstandes;
    c) die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer/innen; 
    d) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge 
    e) die Beschlussfassung über die innere Vereinsordnung und 
    f) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins 
  11.2 Eine Übertragung des Stimmrechtes ist unzulässig.
  11.3 Die Mitgliederversammlungen sind vom 1. Vorsitzenden durch Veröffentlichung im "Lebacher Anzeiger", brieflich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von 2 Wochen einzuberufen.
Jede ordnungsgemäß einberufene MV ist beschlussfähig. 
  11.4 Anträge an die MV sind mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin in Schriftform an den 1. Vorsitzenden zu richten. Dringlichkeitsanträge können auch noch vor Eröffnung der MV gestellt werden. Auch Dringlichkeitsanträge müssen in Schriftform gestellt werden.
Darüber, ob ein Antrag als Dringlichkeitsantrag zugelassen wird, entscheidet die MV mit zwei Drittel Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. 
  11.5 Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erforderlich macht oder die Einberufung von mindestens einem Drittel sämtlicher Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. 
  11.6 Die Mitgliederversammlungen fassen im allgemeinen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Für Satzungsänderungen und die Wahl von Ehrenmitgliedern ist jedoch eine Stimmenmehrheit von zwei Dritteln, zur Auflösung des Vereins eine solche von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Die Abstimmung kann durch Zuruf erfolgen, es sei denn, dass ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geheime Abstimmung verlangt.
Der 1. Vorsitzende ist auf einfachen Antrag geheim zu wählen. 
  
12. Kassenprüfer Geschäftsjahr
  12.1 Die Kassenführung ist jährlich durch 2 Kassenprüfer(innen), die nicht dem Vorstand angehören dürfen, zu prüfen. Diese haben einmal, spätestens drei Wochen vor der MV, eine Kassenprüfung durchzuführen und der MV einen schriftlichen Bericht vorzulegen.
Die Kassenprüfer dürfen einmal in Folge wiedergewählt werden. 
  12.2 Die Kassenprüfer(innen) beantragen bei gegebenen Voraussetzungen die Entlastung des (der) Kassenwartes(-in) und des Vorstandes. 
  12.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 
  12.4 Näheres über das Finanzwesen des SCL bestimmt die Finanzordnung des SCL (FO). 
  
13. Versammlungsleitung Beurkundung von Beschlüssen
  13.1  Die Leitung von Versammlungen bzw. Sitzungen obliegt, soweit in dieser Satzung keine andere Regelung getroffen ist, dem 1. Vorsitzenden, der auch die Versammlungen bzw. Sitzungen einzuberufen hat.
Der 1. Vorsitzende stellt die Tagesordnung auf. 
  13.2 Die in Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und sonstigen Sitzungen von Vereinsorganen gefassten Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer innerhalb von 3 Wochen zu unterschreiben und zu archivieren. Die Protokollführung obliegt dem Schriftführer, bei dessen Abwesenheit einem vom Versammlungsleiter zu bestimmenden anderen Mitglied des jeweiligen Organs. 
  13.3 Jedes Mitglied hat das Recht auf Einsichtnahme in MV - Protokolle. 
 
14. Auflösung und Anfallberechtigung
  14.1 Die Auflösung des Vereins oder eine Vereinigung mit anderen Vereinen kann ausschließlich mit der in § 11 dieser Satzung festgelegten Stimmenmehrheit in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen MV beschlossen werden. 
  14.2 Sofern die MV nicht besondere Liquidatoren bestellt, werden der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die Liquidatoren haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das Vereinsvermögen in Geld umzusetzen. 
  14.3 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes wird sein Restvermögen in Geld auf den Landessportverband Saar (LSVS), der seinen Sitz in Saarbrücken
hat, übertragen.
Dieser ist verpflichtet, die Zinsen, die sich durch Anlage des übertragenen Geldvermögens des SCL, das zinsgünstig und mündelsicher angelegt werden muss und selbst nicht angetastet werden darf, unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke selbstlos zu verwenden. 
  14.4 Nutznießer der jährlich erwirtschafteten Zinsen ist ausschließlich der Saarländische Schachverband 1921 e. V. (SSV). Diesem müssen die Zinsen jährlich ausgezahlt werden. Der SSV ist seinerseits verpflichtet, dieses Geld unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke selbstlos zu verwenden. 
  14.5 Entsteht zu einem späteren Zeitpunkt erneut ein Schachclub in Lebach, der am Spielbetrieb des SSV ordnungsgemäß teilnimmt und im Vereinsregister eingetragen ist, so ist diesem das Gesamtkapital unverzüglich auszuzahlen. Auch dieser Schachclub ist verpflichtet, das ihm überlassene Geldkapital unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
verwenden.
 
15. Inkraftreten der Satzung
  Diese Satzung ist in der vorliegenden Fassung von der ordentlichen Mitgliederversammlung des Schachclub Lebach 1975 e. V. am 22.05.1998 durch Beschluss mit Zwei-Drittel-Mehrheit angenommen und in Kraft gesetzt worden.
Beurkundung: gez. Wolfgang Maier (Versammlungsleiter / 1. Vorsitzender des SCL) Stefan Müller (Schriftführer des SCL)
   
Seit 30.11.2015  
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Freitag, 20. Oktober 2017
   

Web-Adressen  


Saarländischer Schach Verband (SSV)

www.ssv1921ev.de


Saarländische Schach-Jugend (SSJ)

www.ssj-schach.de


Ergebnisdienst von SSJ – Turnieren

www.ssj-schach.ergebnisdienst.de.de


Deutscher Schachbund
www.schachbund.de


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