VERÖFFENTLICHUNGEN DES SCL VON 1975 - 2015

Seit seiner Gründung am 12.3.1975 bemühte sich der SCL in den Medien präsent zu sein. Im 1. Jahr seiner Existenz waren es vor allem die Veröffentlichungen von Herbert Kirsch im Lebacher Anzeiger und der SZ, die damals noch Schachberichte ohne weiteres abdruckte.
[Dies tut sie im überregionalen Sportteil seit etwa 2005 nicht mehr.] Auch der Autor dieser Zeilen – Wolfgang Maier - wurde durch diese Berichterstattung auf den SCL aufmerksam und trat schließlich ab dem 1.5.1976 dem SCL bei, nachdem er am Weißen Sonntagmorgen [25.4.1976] erstmalig in der Reiterklause, dem damaligen Clubheim des SCL, mit Friedhelm Tillmann 2 Partien, die 1:1 endeten, ausgetragen hatte.

 

Nachdem W. Maier in der ord. MV des SCL die am 28.5.1976 stattfand, zum 1. Vorsitzenden gewählt worden war, übernahm er nach und nach die Berichterstattung über das SCL – Geschehen im Lebacher Anzeiger. Damals sorgte noch Willi Löw dafür, dass diese Berichte in der SZ veröffentlicht wurden. (Damals gab es noch ein Zeilenhonorar für jede Veröffentlichung in der SZ. Das ist allerdings längst vorbei.) Zur Vorbereitung der SMM, SEM, SJMM und der SJEM und sonstiger wichtiger Schach-Events gab der 1. Vorsitzende die Vereinsinternen Mitteilungen als Lose-Blatt-Sammlung, die per Umdruckverfahren hergestellt und vervielfältigt wurden, heraus.

 

Ein vergleichsweise einfaches und billiges Verfahren, das für wenige zu veröffentlichende DIN-A-4- Blätter gut geeignet war. Später wurde die Notwendigkeit deutlich, umfangreichere Infos an die Vereinsmitglieder weiter zu leiten, bei denen sich das Offset-Verfahren anbot, das im Druckbild ein besseres Ergebnis brachte. Diese umfangreicheren Veröffentlichungen für den SCL erhielten dann auch einen neuen zusätzlichen Namen : SCL–Stafette, die von 1984–1987 erschien. Die vereinsinternen Mitteilungen erschienen vom Sept. 1976 (= Nr. 1) bis zum Nov. 1984 (= Nr. 34) wobei die letzten 4 Nummern als Broschüren im DIN A5–Format [Schwarz-Weiß–Druck] erschienen.

 

Daraufhin wurde die Lebacher Schachzeitung (LSZ) zum wichtigsten Veröffentlichungsorgan des SCL. Diese trug den Untertitel Zeitschrift für Schachgeschichte an der Saar. Das bedeutete, dass jede Nummer der LSZ wenigstens einen Artikel enthielt, der sich mit der SSV–Geschichte beschäftigte.

 

Die Nummer 1 erschien im Sept. 1988, die bislang letzte Nummer erschien im März 2016 als Nr. 22. Für die Veröffentlichung war immer Wolfgang Maier als Redakteur verantwortlich. Darüber hinaus enthält die LSZ alle wichtigen Entwicklungen und Geschehnisse im und rund um den SCL, sie spiegelt gewissermaßen die Geschichte des SCL wieder. Sie erschien ebenfalls als geheftete DIN A5-Broschüre im Schwarz-Weiß-Druck.

 

Nachdem ich 2011 erneut den SCL als 1. Vorsitzender übernommen habe, gab ich einige SCL – Stafetten (Vereinsinterne Mitteilungen / Neue Serie) heraus, die weniger umfangreich als die LSZ sind. Die LSZ hat immer 24 Seiten, die SCL–Stafette 8–16 Seiten, je nach Erfordernis. Im Verlauf der Jahre wurden auch im Lebacher Anzeiger sehr viele Veröffentlichungen über das Schachgeschehen im SCL und SSV / SSJ platziert, die ebenfalls als eine Art Chronik des SCL angesehen werden können.

 

Wie schon dargelegt, war es Herbert Kirsch in den beiden ersten Jahren des SCL, der sich um eine regelmäßige Berichterstattung bemühte, danach übernahm Wolfgang Maier die Berichterstattung im Lebacher Anzeiger. In seiner Zeit als Schriftführer des SCL hat auch Frank Herber viele Berichte im Lebacher Anzeiger veröffentlicht.

 

Interessant ist, dass ich als Redakteur der LSZ eine Einladung zur Times – World - Chess – Championchip - ausgetragen in London 1993 zwischen Nigel Short und Garry Kasparow – erhielt, die ich natürlich auch wahrnahm. Dies hatte natürlich eine besondere Bewandtnis. Im Zuge meiner schachhistorischen Forschungen nahm ich auch mit GM Lothar Schmid (1928 – 2013), Bamberg, auf. Er half mir in verschiedener Hinsicht und bat mich darum, ihm die LSZ zuzusenden.

 

Schmid L. leitete sie in die USA weiter, wo ein Schachfreund alle Schachzeitungen weltweit erfasste, so auch die LSZ mit mir als leitendem Redakteur. Das Team, das die TWChCh organisierte, war an einer breiten Berichterstattung in den Schachmedien interessiert, was dazu führte, dass auch ich eine Einladung zu dieser Weltmeisterschaft nach London bekam. [ Diese WM war nicht von der FIDE organisiert, sondern wurde von der eigens von G. Kasparow für Großmeister geschaffenen PCA (= Professional Chess Association) durchgeführt.]

 

Jedenfalls war es für mich ein außerordentliches Erlebnis, einem Weltmeister gewissermaßen Auge in Auge gegenüber zu stehen. Wichtige Veröffentlichungen waren natürlich auch die Festschriften des SCL, die mit Ausnahme des Jahres 2010 – 35 Jahre SCL - jeweils alle 5 Jahre herausgegeben wurden und durch die darin enthaltene Werbung finanziert werden konnten.

 

Die Festschriften spiegeln die Geschichte des SCL wieder.
Wobei der Schwerpunkt der Darlegungen auf den jeweils letzten 5 Jahren ruht. 

 Jahr Titel Autor Bemerkung
1980 Festschrift (60 Jahre Schachsport in Lebach9 W. Maier + Kurzgeschichte der früheren Schachclubs in Lebach
1990 Festschrift W. Maier  
1995 Festschrift W. Maier  
2000 Festschrift W. Maier  
2005 Festschrift-30 Jahre SCL W. Maier 48 Seiten
2010 - - Keine Festschrift
2015 Festschrift-40 Jahre SCL W. Maier 76 Seiten
2015 Schachlehrgang Grundstufe W. Maier Grundlage für Anfängerlehrgänge im SCL
(84 Seiten)
2015 Dokumentation der SMM 1995/96 und der SMM 2013/14 W. Maier Teilnahme des SCL an der jeweils höchsten SSV-Liga
Im Jahr 2015 kam es noch zu einer weiteren hoffentlich wichtigen Veröffentlichung des SCL aus meiner Feder : Die Zusammenstellung eines Schachlehrgangs, der als Grundstufe für die Unterrichtung von Schachneulingen jeden Alters dienen kann. Er umfasst 84 Seiten, auf denen die Grundlagen des Schachspiels, die allgemeinen Regeln, die allgemeinen Grundsätze der Eröffnung, die Grundelemente der Schachtaktik und wichtige Aspekte der Schachstrategie, sowie elementare technische Endspielverfahren erläutert werden.
Neben den Veröffentlichungen, die in gehefteter Form erschienen (LSZ und SCL – Stafette) gab Wolfgang Maier auch eine Vielzahl von Veröffentlichungen zur SSV – Geschichte her-aus, die an anderer Stelle dokumentiert sind. 

Die wichtigsten Bücher von Wolfgang Maier zur
SSV – Geschichte seien jedoch genannt:

  • „Schach an der Saar“ Bd. 1 Von den Anfängen bis 1945 2. Auflage (297 S.)
  • „Schach an der Saar“ Bd. 2 Von 1945 bis 1996 Null-Nr. (439 S.)
  • „Das goldene Zeitalter des SSV“ (Die 50er Jahre [*]) Null-Nr. (362 S.)
    [*] Von 1947 – 1957 war das Saarland politisch unabhängig. Daher konnten bspw. SSV-Mannschaften an den Schacholympiaden u. anderen internationalen Turnieren ohne weiteres teilnehmen.
  • Gerhard Weißgerber - Ein Leben für das Schach (1905 – 1937) Biographie des 1. Schachheros des SSV anlässlich des Weigerber – Events am 20.11.2011 in Großrosseln. (3. ergänzte und verbesserte Auflage / 88 S.)
  • Verschiedene kleinere Schriften und Biographien saarl. Meister;

 

   
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Montag, 11. Dezember 2017
   

Web-Adressen  


Saarländischer Schach Verband (SSV)

www.ssv1921ev.de


Saarländische Schach-Jugend (SSJ)

www.ssj-schach.de


Ergebnisdienst von SSJ – Turnieren

www.ssj-schach.ergebnisdienst.de.de


Deutscher Schachbund
www.schachbund.de


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